RettungssanitäterIn (RettSan)

Die abwechslungsreichen Herausforderungen im durchaus intensiven Berufsalltag des RettSans werden auch durch die Vielfältigkeit der Ausbildung widergespiegelt:

Das typische Aufgabenfeld des RettSans umfasst den Rettungsdienst und den qualifizierten Krankentransport. Aber auch der Einsatz bei Großereignissen wie z.B. Konzerten und Sportveranstaltungen, oder beim Katastrophenschutz sind mögliche Einsatzfelder.

Im Einsatz auf dem Rettungswagen unterstützt der RettSan den Notfallsanitäter sowie den Notarzt. Im Krankentransport verantwortet der RettSan selbständig die Betreuung der Patienten durch. Außerhalb des Einsatzes hat er die Einsatzbereitschaft des Fahrzeuges sowie des Materials zu gewährleisten und hygienisch aufzubereiten.

Die Ausbildung zum Rettungssanitäter ist landesrechtlich geregelt und gliedert sich in vier Ausbildungsabschnitte: 160 Unterrichtseinheiten als theoretischer Grundkurs, 160 Stunden Klinikpraktikum, 160 Stunden Rettungswachenpraktikum und 40 Unterrichtseinheiten im Abschluss- und Prüfungslehrgang. Hierbei erwarten wir bald Anpassungen in NRW, welche voraussichtlich 2022 in Kraft treten werden.

Im Grundkurs sowie im Abschluss- und Prüfungslehrgang werden die theoretischen Grundlagen und notfallmedizinischen Kenntnisse aus den Bereichen Anatomie, Chirurgie, Innere Medizin, Neurologie, Notfallmedizin, Pädiatrie, Physiologie und Psychiatrie behandelt. Aber auch rechtliche, technische und einsatztaktische Inhalte rund um den Rettungsdienst werden hier von uns als staatlich anerkannter Rettungsdienstschule vermittelt. Die Abschluss- und Prüfungswoche besteht aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil.